About my work

Aus den Interviews, Gesprächen und vielen Fragen, mit denen ich in den letzten 25 Jahren zum Thema Erotik konfrontiert worden bin, hat sich ein ganz klares Schwerpunktthema herauskristallisiert: Schwierigkeiten bei der Suche nach dem richtigen, passenden Partner

... das hat mich inspiriert, für meine Freunde und Kunden Schmuckstücke als Symbole und Zeichen anzufertigen, um einfacher einen passenden Partner für sich zu finden.

Schmuck und Ringe als Kommunikationsmittel, um für sich selbst eine Position zu beziehen und diese auch nach außen hin zu manifestieren.
Maßanfertigungen, Einzelanfertigungen und kleine Serien aus Gold, Silber, Platin und Edelstahl sind meine Spezialität und werden in Handarbeit in meiner Goldschmiede in Köln hergestellt.

Inspiriert sind viele meiner Entwürfe auf dieser Webseite von Pauline Reage´s "Geschichte der O" und verschiedenen Symbolsystemen aus der SM und Fetish Szene, wie z.B. dem "hanky-code" der amerikanischen Schwulenszene, dem Peitschenrad als eher im amerikanischem beheimatetem BDSM-Emblem... und vielen anderen Zeichen, die weltweit benutzt werden, um Gleichgesinnten Signale zu setzen ...

Der Ring der O in seiner ersten Version...

Der allererste Ring der O ...
Der allererste Ring der O ... ...entstanden Anfang der 80er Jahre


... entstand , wie an anderer Stelle schon erwähnt, Anfang der 80er Jahre als Interpretation des Ringes, der im Film "Die Geschichte der O" als Zeichen ihrer Unterwerfung von "der O" getragen wurde...
Abweichend vom Text des Buches "L`histoire d´O" von Pauline Reage, wo von einem schlichten Eisenring die Rede ist, sollte mein erster Ring sofort als Abstraktion einer Sklavenfessel, eines Sklavenhalsbandes, einer verschmiedeten Handschelle o.a. erkennbar sein.

Dies war für mich die eindeutigste Formgebung, die "nicht nur unter Eingeweihten" als übergreifendes Symbol für S/ M,(Sadomasochismus) D/ S (Domination/ Unterwerfung), B/ D ( Bondage and Discipline), Fetish, etc. geeignet schien.
Auch vom Material her wollte ich mich nicht zu sehr an die Buch/ Filmvorlage halten...
Ein Ring aus Eisen hat den Nachteil, daß er anfängt unangenehm zu riechen, wenn er lange ohne Unterbrechung am Finger getragen wird.
Je nach Haut-Schweiß Zusammensetzung und Stoffwechsel des Trägers fängt der Eisenring früher oder später an, mit dem Körperschweiß zu reagieren...

Ring der O als Ausführung, die am Finger verschmiedet werden konnte, sich also nicht mehr abnehmen ließ ohne den Ring zu zerstören...

Da mein Ring eigentlich dafür gedacht war, sich gar nicht mehr vom Finger entfernen zu lassen, kamen von vornherein nur Edelmetalle wie Gold, Silber, Platin, Palladium in Betracht.
Diesem Ring, genau wie allen nachfolgenden, lag derselbe Gedanke zu Grunde: Ein Kommunikationsmittel zu erschaffen, das Gleichgesinnten, Sympathisanten, und mit dem Gedanken Spielenden gleichermaßen, ob Novize oder schon lange Praktizierender, eine Einladung ist miteinander in Kontakt zu treten, angesprochen zu werden, oder auch nur Farbe für sich selbst und andere zu bekennen ...
Leider kann man die sexuelle Ausrichtung nicht an der Nasenspitze ablesen und in der Hoffnung Gleichgesinnte und ähnlich veranlagte Partner zu finden ist es sehr hilfreich ein Zeichen, ein Symbol oder Erkennungszeichen zu haben, an dem man potentielle Partner, sei es für Gespräche oder für gemeinsame Sexspiele erkennen kann.

English Version

In my goldsmith studios in Cologne, Germany and Brussels, Belgium I create quite a number of different handcrafted pieces of jewelry which work as symbol-jewelry for BDSM, bondage and fetish lovers. All my jewelry is made of precious metals like silver, gold, platinum and others.

Most of my designs are inspired by Pauline Reage's novel "Story of O" and by other symbol systems of the SM and fetish scene, e.g. the "hanky code" of the American gay scene, the American BDSM emblem and many other signs which are used by insiders around the world...

Quite a lot of different influences, thoughts and connotations are merged together to build my jewelry:

Some are small and inconspicuous, giving clues to be discovered, and others are large and eye-catching.
They are thereby for their wearer a visible identifying mark ... rather statement than suggestion ...

My different designs with their different connotations and symbolic language should make it possible to express directly your sexual preferences and adjustments as a signal.... the nuances and kinds of play important for it to stress...
whether SM, Bondage or total submission ... rubberfetish, leather lover or shoe + bootfetishist ... CBT, breath reduction plays or electrostimulation ... hetero, bi, lesbian ... homo or omnisexual ...... every jack will find his jill!

In the 2 decades in which I vocationally had to do with this topic, I heard all too often: "I do not find a suitable partner!" ... " How do i recognize someone with the same preferences "... "where can one meet or find one's lady, gentleman slavegirl, fetishist,...

The answer to "WHERE" is completely simple: There are everywhere! Male or female, in each discotheque, each place, in each social layer, occupation or income bracket.

As for the question is "how to recognizes...?" the devil is in the detail!
Nobody has it printed on the forehead, and the nose point does not betray it as well...

And to make it more complicated: those, who appear to be the most dominant and loudest are almost never really dominant... And the quiet waters rarely want to be controlled! Appearances are deceiving.

This realization some years ago made me develop a symbol system that enables people to express their own special preferences more purposefully and, by thisto be more succesful in finding a suitable partner...

I would like my rings to help the signals to set, to make it possible to find the correct partner.

I would like that my partner rings to be carried by those, which found the correct partner, and want to show this to the world...

Wolf A. Piontek